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Leipziger Buchmesse 2012 mit osteuropäischen Autoren

15.-18.03.2012

Vom 15. bis zum 18. März 2012 findet die alljährlich Buchmesse in Leipzig statt. Das Motto in diesem Jahr lautet „tranzyt- Literatur aus Polen, der Ukraine und Belarus“, doch auch die tschechischen und slowakischen Autoren sind wieder zahlreich vertreten.

Sowohl auf dem Messegelände als auch in der Innenstadt finden Lesungen, Gespräche, Ausstellungen am tschechischen Gemeinschaftsstand und auch eine Party statt.

Um euch die Suche nach einer Veranstaltung nach eurem Geschmack etwas zu erleichtern, haben wir eine Übersicht der tschechischen und slowakischen Vertreter zusammengestellt.

Weitere Informationen zur Buchmesse und zum Programm von Leipzig liest findet ihr unter  www.leipziger-buchmesse.de und www.leipzig-liest.de .

Buchmesseprogramm – Tschechische und Slowakische Literatur

  • Donnerstag, 15.03.2012
     

1.Jaroslav Rudiš (CZ) – Lesung aus „Alois Nebel“ (Voland & Quist)

Uhrzeit: 13.00 Uhr

Ort: Leseinsel Junge Verlage, Halle 5,B601 (Messegelände)

Beschreibung: Ein mitteleuropäischer Eisenbahn-Blues über einen Einzelgänger, der sieht, was andere nicht sehen. Ende der achtziger Jahre. Alois Nebel arbeitet als Fahrdienstleiter an einem kleinen Bahnhof in Bílý Potok, einem abgelegenen Ort an der tschechoslowakisch-polnischen Grenze, dem früheren Sudetenland. Er ist ein Einzelgänger, der das Sammeln alter Fahrpläne der Gesellschaft von Menschen vorzieht. Doch manchmal legt sich der Nebel über die Bahnstation, und dann sieht er Züge mit Geistern und Schatten aus der dunklen Vergangenheit Mitteleuropas: dem Zweiten Weltkrieg, der Vertreibung der Deutschen, der sowjetischen Besatzung. Alois Nebel wird diese Alpträume nicht los und endet schließlich in einem Sanatorium. Dort lernt er "den Stummen" kennen, der bei dem Versuch die Grenze zu überqueren, verhaftet wurde. Niemand weiß, warum er nach Bílý Potok gekommen ist oder was er dort sucht, aber er ist es, der Alois Nebel dabei hilft, den Kampf gegen seine Dämonen aufzunehmen ...
"Alois Nebel" wurde von Tomáš Luňák verfilmt und kommt 2012 in die deutschen Kinos.

2. Jaroslav Rudiš (CZ) – im Gespräch

Uhrzeit: 14.30 Uhr

Ort: Radio Mephisto 97.6, Glashalle Empore Nord (Messegelände)

3. Ivan Klíma (CZ) im Gespräch mit Marita Hübinger auf dem Blauen Sofa (über seinen Roman „Stunde der Stille“)

Uhrzeit: 15.00 Uhr

Ort: Glashalle/Eingangsbereich, Podium des ZDF (Messegelände)

4. Nur ein Wort – Autoren des Prager Literaturhauses deutschsprachiger Autoren im Gespräch mit dessen Leiterin Lucie Černohousová

Uhrzeit: 16.00 Uhr

Ort: Café Europa, Halle 4, E401 (Messegelände)

Beschreibung: Der Träger des tschechischen Staatspreises für Literatur, Pavel Brycz (CZ), und die deutsche Autorin Christiane Neudecker (DE) lesen aus ihren neuen Werken und erzählen von ihren Eindrücken und Erlebnissen, die sie während ihres Stipendienaufenthaltes im jeweils anderen Land gesammelt haben.

5. Ivan Klíma (CZ) – Lesung aus „Stunde der Stille“ (Transit Verlag)

Uhrzeit: 16.00 Uhr

Ort: Berliner Zimmer, Halle 5, E315 (Messegelände)

Information: Aus der Übersetzung liest der Schauspieler Thomas Thieme.

6. Ivan Klíma (CZ) – Lesung aus „Stunde der Stille“ (Transit Verlag) mit Gespräch

Uhrzeit: 20.00 Uhr

Ort: Museum der bildenden Künste, Katharinenstr. 10 (Innenstadt)

Beschreibung: Lesung mit Ivan Klíma und dem Schauspieler Thomas Thieme, Gespräch mit der Übersetzerin Maria Hammerich-Maier und dem Verleger Rainer Nitsche. Da ist der idealistische Landvermesser und Ingenieur Martin Petr, der aus Prag in die ferne Ostslowakei geht, um Bauern und Dörfer vor Überschwemmungen zu retten. Da ist Pavel, ein junger Mann, der den Älteren gern zuhört und schnell lernt; oder der Partisan Smoljak, der nach dem Verräter sucht, der seine ganze Familie den Nazis ausgeliefert hat (das war der sehr fromme Pfarrer); der pazifistische Holzfäller, der aus Kanada zurückgekommen ist und im Dorf als »Arzt« sowohl für Menschen wie für Tiere zuständig ist, aber bald verhaftet wird; es sind Frauen, die endlich aus den bäuerlichen Traditionen ausbrechen wollen; es sind (zu Recht) misstrauische und sture Bauern, die Agitatoren mit Knüppeln vom Hof treiben; stalinistische und korrupte Funktionäre, die mit allen Mitteln ihre Macht sichern; es sind Säufer, Marodeure, versprengte Soldaten – ein wildes Panoptikum unterschiedlichster Biographien und Interessen, das sich aber im Laufe des Romans zu einer einzigen und unausweichlichen Erkenntnis bündelt.

Der Roman basiert auf einer langen Recherche für einen Spielfilm, den Klíma über die Entwicklung des Sozialismus in der Ostslowakei, einer völlig unterentwickelten, armen und weithin unbekannten Region zwischen Polen, der Ukraine und Ungarn, mitgestalten sollte. Der Film durfte nicht produziert werden, seine Notizen und Erlebnisse verarbeitete Klíma zu einem Roman, der die Zeit vom Kriegsende bis Anfang der fünfziger Jahre umspannt.

Ivan Klima, 1931 in Prag geboren und als Kind drei Jahre im KZ Theresienstadt, studierte nach dem Krieg Literaturwissenschaft, wurde Anfang der sechziger Jahre Redakteur der später verbotenen Zeitschrift Literáni noviny, wo er sich für regimekritische tschechische Autoren und für die Rezeption von Čapek, Kafka, Hemingway und Dürrenmatt einsetzte. 1967 hielt er auf dem legendären Schriftstellerkongress in Prag ein flammendes Plädoyer für die Freiheit der Kunst und gegen die Zensur, wurde entlassen und mit Publikationsverbot belegt. Seine Bücher und Theaterstücke erschienen fortan nur im Westen und wurden erfolgreich in 31 Sprachen übersetzt. In den USA und in der Bundesrepublik war Klíma in den neunziger Jahren immer wieder auf den Bestsellerlisten. Erst nach der Wende 1989 konnte er auch in Tschechien verlegt werden. Zu seinen bekanntesten Romanen zählen "Richter in eigener Sache", "Liebe und Müll", "Liebesgespräche", "Warten auf Dunkelheit, Warten auf Licht"

  • Freitag, 16.03.2012
     

7. LITERAToUR.CZ – Perspektiven tschechischer Gegenwartsliteratur

Uhrzeit: 10.30 Uhr

Ort: Forum Leipzig liest, Halle 4, E 101 (Messegelände)

Beschreibung: Die Autoren Irena Dousková, Jaroslav Rudiš und Marek Šindelka (CZ) im Gespräch mit Lucie Černohousová (Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren) und Jürgen Krätzer (Herausgeber „ die horen“) zur soeben erschienenen Anthologie aktueller tschechischer Literatur.

8. Michal Hvorecký (SK) – Grenzgänger. Unterwegs auf der Donau

Uhrzeit: 12.00 Uhr

Ort: ARTE, Glashalle, Empore Süd (Messegelände)

Beschreibung:Gespräch mit dem slowakischen Autor Michal Hvorecký ("Tod auf der Donau").

Moderation: Michael Stavarič

9. LITERAToUR.CZ – Lesung und Gespräch

Uhrzeit: 13.00 Uhr

Ort: ARTE, Glashalle, Empore Süd (Messegelände)

Beschreibung: Lesung und Gespräch mit den Autoren Irena Dousková, Jaroslav Rudiš und Marek Šindelka (CZ) zur als aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „die horen“ erschienenen Anthologie junger tschechischer Literatur.

Moderation: Mirko Kraetsch (Übersetzer)

10. Das Leben und was man dagegen tun kann - Irena Dousková und Eugen Brikcius im Gespräch mit Mirko Kraetsch

Uhrzeit: 16.00Uhr

Ort: Café Europa, Halle 4, E401 (Messegelände)

Beschreibung: Ein Allrounder, der sich voller Leichtigkeit mit Prosa und Lyrik zwischen verschiedenen Sprachen – speziell der tschechischen und der deutschen – und damit auch zwischen Welten bewegt, trifft auf eine der besten tschechischen Erzählerinnen: Ihre Protagonistin Mitte vierzig sieht sich mit einer bitteren Lebensbilanz und einer schlimmen Diagnose konfrontiert; das alles wird mit Leichtigkeit und Humor geschildert, dass es einem den Atem verschlägt.

11. Das Leben und woher es kommen, wohin es gehen kann – Gespräch mit Monika Kompaníková (SK) und Marek Šindelka (CZ)

Uhrzeit: 19.30 Uhr

Ort: Ratskeller im Neuen Rathaus, Burgplatz (Innenstadt)

Beschreibung: Zwei junge Stimmen der slowakischen und tschechischen Literatur erzählen vom Reisen: Ein Text berichtet über Kinder und ist geschrieben für Erwachsene, der andere handelt von noch nicht sehr lange Erwachsenen, die einmal Kinder waren. – Kinder waren auch der Autor und die Autorin, als 1989 die großen Umbrüche in Europa einsetzten. Was hat uns die erste „postsozialistische“ literarische Generation Neues (oder auch Altes) zu berichten?
Moderation: Mirko Kraetsch

12. Die Alois-Nebel-Nacht mit Jaroslav Rudiš, Jaromír 99, VJ Clad

Uhrzeit: 23.00 Uhr

Ort: Schauspiel Leipzig/Skala, Gottschedstr. 16 (Innenstadt)

Information: Eintrittspreis 9/7Euro (Abendkasse), Kartenvorverkauf möglich

Beschreibung: Ein Abend mit Lesung, Musik, Film und Schauer. Der tschechische Schriftsteller Jaroslav Rudiš, der Musiker und Zeichner Jaromír 99 und der Videokünstler VJ Clad stellen die Graphic Novel „Alois Nebel“ vor und laden zu einer Reise ins Altvatergebirge ein. Hier, auf einem kleinen Bahnhof in einem verlassenen Ort in Mitteleuropa, lebt und arbeitet der Fahrdienstleiter Alois Nebel, der im Nebel sieht, was andere nicht sehen können. Seine Geschichte wurde bereits verfilmt und von Tschechien für den Oscar vorgeschlagen.

  • Samstag, 17.03.2012
     

13. Das Leben – und was es einem antun kann – Gespräch mit Bianca Bellová und Marek Šindelka

Uhrzeit: 11.00 Uhr

Ort: Forum International, Halle 4, C504 (Messegelände)

Beschreibung: Eine Frau führt einen Monolog, adressiert an ihren Mann, in dem sie auf ihr eigenes und das gemeinsame Leben zurückblickt – überraschendes Ende inklusive. Und eine Vater-Sohn-Geschichte vor dem Hintergrund getrennt lebender Eltern und des Tauziehens um Einfluss und Verantwortung. Starke Texte, die sich mit dem Gewissen und seelischen Abgründen befassen, die schildern, wie Menschen miteinander und gegeneinander leben und agieren.
Moderation: Mirko Kraetsch

14. Kleine Sprachen – große Literaturen

Uhrzeit: 15.00Uhr

Ort: Forum OstSüdOst, Halle 4, E505 (Messegelände)

Beschreibung: Monika Kompaníková (SK), Sylwia Chutnik (PL) und Christos Ikonomou (GR) „Vom Rande” – ein Autor und zwei Autorinnen aus drei Ländern im Gespräch mit Jörg Plath (Journalist und Literaturkritiker).

15. Kleine Sprachen- große Literaturen

Uhrzeit: 16.00 Uhr

Ort: Forum OstSüdOst, Halle 4, E505 (Messegelände)

Beschreibung: Vom Umbruch - Lesung und Gespräch mit Jaroslav Rudiš (CZ), Panos Ioannides (CY) und O. Nimigean (RO)
Schriftsteller aus drei Ländern führen uns in ein rumänisches Dorf, nach Prag, New York und Nikosia und erzählen von Entscheidungen mit besonderer Tragweite für den Einzelnen oder gar die Gesellschaft. Mit den drei Prosaautoren, die auch publizistische Texte verfassen, Gedichte oder Bühnenstücke schreiben, kommen die Erfahrungen mehrerer Generationen zusammen – wir dürfen gespannt sein, wie sie auf die aktuellen Umbrüche und Verwerfungen in der Welt blicken.

16. Ota Filip (CZ) – Lesung und Gespräch mit Dr.Thomas Krzenck vom Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Leipzig-Brünn e.V.

Uhrzeit: 18.00 Uhr

Ort: Alte Nikolaischule, Nikolaikirchhof 2 (Innenstadt)

Beschreibung: Der achte oder unvollendete Lebenslauf. Filips Leben und literarisches Schaffen spiegeln in klassischer Weise die Brüche in der Geschichte seines Landes und Europas. 2001 erschienen seine Lebenserinnerungen, 2007 deren Fortsetzung als „achter oder unvollendeter Lebenslauf“. Ota Filip (geb. 1930 in Schlesisch Ostrau) gehört unbestritten zu den Großen der tschechoslowakischen und tschechischen Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts. Leben und literarisches Schaffen spiegeln in klassischer Weise die Brüche in der Geschichte seines Landes und Europas. 1974 wurde Ota Filip vom damaligen Regime in seiner Heimat ausgebürgert, seitdem lebt er als freier Schriftsteller in Oberbayern. Zahlreiche seiner Romane, etwa Cafe Slavia, Großvater und die Kanone oder Das Russenhaus erschienen auch in deutscher Sprache. 2001 veröffentlichte Ota Filip seine Lebenserinnerungen in Form eines autobiographischen Romans, der bis in das Jahr 1953 reicht und den Absurditäten der damaligen Zeit Ausdruck verlieh. 2007 erschien deren Fortsetzung als "achter oder unvollendeter Lebenslauf", in deren einem Mittelpunkt auch der tragische Tod seines Sohnes Pavel 1998 steht, als Reaktion auf eine im Zusammenhang mit der angeblichen Zusammenarbeit des Vaters mit der Staatssicherung in der CSSR entfachte Hetzkampagne.

17. Galiani-Berlin-Abend mit Irena Brežná (SK), Frank Schulz und Tina Kemnitz

Uhrzeit: 20.00 Uhr

Ort: Moritzbastei/Veranstaltungstonne, Universitätsstr. 9 (Innenstadt)

Information: Eintritt 4 Euro

Beschreibung: Von der Kunst, sich durchzuschlagen. Eine streitbare Einwanderin, die wilde Jagd nach einer Spenderniere und ein Detektiv mit Noppensocke …Ein zugegebenermaßen ein kleiner, aber feiner Verlag präsentiert drei seiner Autoren, die einfach Lust machen zum Lesen:  Irena Brežná liest aus ihrem neuen Roman "Die undankbare Fremde". Darin siedelt die Ich-Erzählerin 1968 aus der Slowakei in die Schweiz um - einen sicheren Hafen von bizarrer Saturiertheit, ein von Zäunen verstelltes Paradies voller Ordnungshüter und Kehrmaschinen. Die junge Frau bäumt sich dagegen auf, dankbar zu sein… Aus „Tod sei Dank“ liest Tina Kemnitz.
Onno Viets, Held in Frank Schulz‘ neuem Roman, ist Mitte 50, Hartz-IV-Empfänger, Noppensockenträger und bekennender Nicht-Schwitzer, leicht phobisch, hat das Finanzamt im Nacken, den Geburtstag seiner Frau Edda vor Augen und eine Eingebung aus dem Fernsehen: Er wird Privatdetektiv! Seine geplagten Sportsfreunde vom Tischtennis ahnen Ungutes. Aus langjähriger Erfahrung….

  • Sonntag, 18.03.2012
     

18. Hamburg - Prag. Autoren des Prager Literaturhauses deutschsprachiger Autoren im Gespräch

Uhrzeit: 11.00 Uhr

Ort: Café Europa, Halle 4, E401 (Messegelände)

Beschreibung: Die Autorin und Journalistin Alena Zemančíková (CZ) und die deutsche Autorin Mareike Krügel (DE) lesen aus ihren neuen Werken und erzählen von ihren Eindrücken und Erlebnissen, die sie während ihres Stipendienaufenthaltes im jeweils anderen Land gesammelt haben.
Moderation: Lucie Černohousová

19. Jaroslav Rudiš (CZ) im Gespräch

Uhrzeit: 12.30 Uhr

Ort: 3sat-Forum, Glashalle Empore Nord (Messegelände)

Beschreibung: Die Stille in Prag. Gesprächsaufzeichnung für die TV-Ausstrahlung „3satbuchzeit extra" am 18.3. um 0.45 Uhr und www.3sat.de/mediathek.

20. Die undankbare Fremde – Lesung mit Irena Brežná (SK)

Uhrzeit: 14.00 Uhr

Ort: Café Europa, Halle 4, Stand E401 (Messegelände)

Beschreibung: Irena Brežná liest aus ihrem neuen Roman „Die undankbare Fremde“. Darin siedelt die Ich-Erzählerin 1968 aus der Slowakei in die Schweiz um - einen sicheren Hafen von bizarrer Saturiertheit, ein von Zäunen verstelltes Paradies voller Ordnungshüter und Kehrmaschinen. Die junge Frau bäumt sich dagegen auf: Wie lange muss man seinem Gastland, dass ja irgendwann auch Heimat werden soll, dankbar sein, wie sehr muss man sich einfügen? Erst viel später findet die Heldin des Romans einen Weg zwischen Abschottung und Anpassung und kann sich mit dem neuen Land versöhnen, ohne das alte zu vergessen.

Ausstellungen am tschechischen Gemeinschaftsstand

Uhrzeit: 10.00-18.00 Uhr vom 15.-18.032012

Ort: Tschechischer Gemeinschaftsstand, Halle 4, D403

Beschreibung: Die schönsten tschechischen Bücher – preisgekrönte Meisterwerke der Buchdruck-Kunst aus tschechischen Verlagen
Literaturpreise 2010 und 2011 – eine Ausstellung ausgezeichneter Bücher
Zeitgenössische tschechische Poesie und Prosa – neueste Veröffentlichungen
Goldenes Band 2011 – eine Ausstellung preisgekrönter Kinderbücher
Übersetzungen tschechischer Literatur – in deutscher Sprache erschienene Werke tschechischer Autorinnen und Autoren
Sie sind gegangen und werden doch bleiben – Bücher bedeutender Persönlichkeiten der tschechischen Literatur, die uns 2011 verlassen haben: Václav Havel, Jiří Gruša, Arnošt Lustig, Ivan Martin Jirous, Hana Androniková und Josef Škvorecký
Božena Němcová – diese außergewöhnliche tschechische Autorin des 19. Jahrhunderts war in ihrem Werk und ihrem Leben ihrer Zeit weit voraus. Ihr Todestag jährt sich zum 150. Mal.

Veranstalter: Kulturministerium der Tschechischen Republik

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